Holzkraftwerke sind nicht mit den Zielen der Klimaneutralität vereinbar.

Statement von FFF Chemnitz zum Holzkraftwerk von EINS Energie

Chemnitz. Die eins energie hat angekündigt, ein*e Investor*in für Betrieb und Bau eines Holzheizkraftwerks in Chemnitz zu suchen. Holzverbrennung ist aber nicht nachhaltig und im wahrsten Sinne des Wortes ein Spiel mit dem Feuer in Bezug auf unsere Zukunft.

„Holzkraftwerke sind nicht mit den Zielen der Klimaneutralität vereinbar.“

~ Yuri (FFF Chemnitz)

Ein Holzkraftwerk, dessen Energieerzeugung trotz aller Vorteile weiterhin Energie mit einem erheblichen Ausstoß von CO2 erzeugt, ist nicht mit dem Ziel von Klimaneutralität in Einklang zu bringen. Es ist ein weiterso, wie bisher und verzögert im Zweifel Investitionen in der Energiewende. Dabei läuft uns die Zeit weg. Bis 2045 müssen wir klimaneutral sein. Das heißt keinen Ausstoß von Treibhausgasen mehr. Stand jetzt haben wir für Chemnitz noch keinen Plan, wie wir das erreichen. Für uns als FFF Chemnitz ist klar: Es braucht ein Konzept, wie auch unsere Stadt bis 2045 klimaneutral wird. 

„Die Stadt Chemnitz hat keinen Plan für Klimaneutralität und offenbar auch keine Ahnung, wie wichtig das Thema ist, sonst würden sie ihr Unternehmen Eins-Energie nicht mit unserer Zukunft spielen lassen.“

~ Robin (FFF Chemnitz)

Die eins energie handelt hier nach Profitinteressen im Jetzt, ohne eine Perspektive für zukünftige Herausforderungen zu haben und die Stadt Chemnitz schaut zu. Es überrascht aber nicht: Wer im Vorstand eines Unternehmens sitzt, muss sich keine Sorgen machen, was passiert, wenn der Planet brennt; diese Person kann sich die Folgen der Klimakrise leisten.

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